Online-Tagebuch IGEL Technology

IGEL Technology ist ein Bremer IT-Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern. Der Hersteller von Thin Clients zählt zu den weltweit fünf größten Produzenten energiesparender Computersysteme. Im Rahmen von green transformation erstellt IGEL Technology einen Corporate Carbon Footprint und richtet sein Beschaffungsmanagement an Umweltfaktoren aus. mehr »

Hier berichten für Sie:

Andreas Schönduve, Managing Director

Martin Schnatmeyer, Leitung Quality, Environmental & Safety Management

11.06.2015 - Projektende und Weiterführung

Da das Projekt jetzt offiziell zum Ende kommt, möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bei all den lieben Menschen bedanken, die dieses Projekt begleitet und unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt hierfür der energiekonsens, die uns von Beginn an in ausgezeichneter und professioneller Weise unterstürzt hat! Das Projekt wird bei der IGEL weiter verfolgt werden. Neuigkeiten aus dem Projekt werden wir unter anderem auch über Xing veröffentlichen.

10.06.2015 - Neue Beleuchtung der Montagehalle

Ein weiterer Meilenstein in unserer Umstellung auf LED-Beleuchtung konnte heute in unserer Montagehalle erreicht werden. Neben der wesentlichen besseren Ausleuchtung hat die Halle damit eine modernere Ausstrahlung gewonnen. Den Abschluss wird jetzt ein Bericht bilden, der eine Umweltbilanz und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung beinhalten wird. Auch hier zeigt sich wieder, dass Klimaschutz, Arbeitssicherheit und Qualität in einem engen Zusammenhang stehen.

29.05.2015 – Mehr Platz für Fahrräder

Ist es das schöne Wetter oder denken unsere Mitarbeiter um? Ich finde jetzt keinen Stellplatz mehr für mein Fahrrad. Deswegen ist der Startschuss für die Erweiterung unseres Fahrradständers erfolgt. Zur Eröffnung werden wir uns noch etwas Besonderes überlegen - vielleicht ein Fahrradaktionstag?

20.05.2015 - Abschlussworkshop Green Transformation

Der Abschlussworkshop Green Transformation hat noch einmal rückblickend unsere Maßnahmen betrachtet. Vieles konnte erreicht werden, mit ganz unterschiedlichen Auswirkungen. Unter anderem haben kleinere Maßnahmen, wie unser Umweltlogo, eine größere Wirkung erzielt als gedacht. Manches liegt noch vor uns, z.B. müssen wir noch unsere Niederlassungen in das Projekt einbinden. Es gibt noch viel zu tun, es bleibt spannend.

05.05.2015 – VdS-Prüfung und Klimaschutz

Heute hatten wir eine VdS-Prüfung unserer Elektroanlagen durchführen lassen. Diese Prüfung ist eine Versicherungsauflage und dient hauptsächlich der Absicherung gegen Feuer durch schadhafte Elektroinstallationen. Ein Brand, der nicht entsteht, ist auch vorbeugender Klimaschutz. Ab von dieser eher theoretischen Sichtweise ergeben sich über solche Prüfungen auch Ideen, die für den Klimaschutz nützlich sind. Z.B das komplette Stromlosschalten von Teeküchen außerhalb der Arbeitszeiten. Damit wird die Brandgefahr durch schadhafte Heiz- und Kochgeräte minimiert und gleichzeitig - als Nebeneffekt - verhindert, dass angeschaltete Stromverbraucher (z.B. ein Kaffeeautomat im Standby oder ein Untertischboiler) nutzlos Strom verbrauchen.

30.04.2015 – Licht-Aus / Licht-An

Zwei oder mehr Schaltwippen neben jeder Tür zum Ein- und Ausschalten unserer Deckenbeleuchtung; nur welche Wippe muss ich drücken, wenn ich nur einen Teil einschalten möchte? Beim Ausschalten ist es noch besser. Eine Wippe steht nach oben die andere nach unten. Zielsicher schalte ich immer die falsche - und damit gleich noch mehr Licht an. Damit kann ich zum Feierabend unsere Klimabilanz noch einmal verschlechtern. Es geht auch besser - ein blauer Klebepunkt für die Fensterseite. Klimaschutz kann manchmal auch einfach sein.

28.04.2015 – Neue Fraunhofer-Studie zu Software-Thin Clients

Im Rahmen einer von IGEL Technology beauftragten Studie hat das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT verschiedene Ansätze für IT-Arbeitsplätze hinsichtlich ihrer Klimarelevanz und Wirtschaftlichkeit untersucht. Dabei stellten die Wissenschaftler neuen PCs und Notebooks jeweils ältere Geräten gegenüber, die als Software-basierte Thin Clients weiterbetrieben werden. Das Ergebnis: Über den gesamten Lebenszyklus mit dreijähriger Betriebsphase reduzieren Software-Thin Clients das Treibhauspotential um bis zu 60%. Die Gesamtkosten sinken um bis zu 47%.

07.04.2015: LED-Beleuchtung

Mit der Installation von LED-Beleuchtung im Lager haben wir einen weiteren Schritt für die Steigerung der Energieeffizienz unseres Gebäudes getan: durch die LEDs konnte die Leistungsstärke der Hallenstrahler von 400 auf 142 Watt reduziert werden.

Neben der reduzierten Leitungsaufnahme konnten wir mit dieser Maßnahme zusätzlich eine bessere Ausleuchtung im Bereich des Staplerverkehrs sowie der Lagerhaltung erreichen.

27.01.2015: IGEL Kickoff 2015

Auch in diesem Januar hat das jährliche IGEL Kickoff stattgefunden, bei dem sich die Firma aus der ganzen Welt für zwei Tage versammelte, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und das kommende Jahr zu planen.

In der Kickoff-Woche war eine Poster Session für die internationalen Kollegen verfügbar, um auch die Nicht-Bremer über green transformation zu informieren. Außerdem wurden in einem Vortrag die IGEL-Umweltziele für die nächsten Jahre präsentiert – unter anderem sollen die ISO-zertifizierten Standorte bis 2020 klimaneutral werden. Die bisher im Projekt green transformation getroffenen Maßnahmen werden uns dabei helfen, den CO2-Ausstoß zunächst um 5 % pro Jahr zu reduzieren, bevor die übrigbleibenden Emissionen kompensiert werden.

19.12.2014: klima:akademie Modul „Climate Change Agents“, Runde 2

In dieser Woche fand das Seminar „Climate Change Agents“ der klim:akademie zum zweiten Mal statt. Nachdem mit Herrn Dr. Schnatmeyer unser Qualitäts- und Umweltmanager bereits in der ersten Runde daran teilgenommen hatte, war IGEL auch diesmal wieder mit dabei. In einer sehr engagierten und vielfältigen Runde ergaben sich nochmals viele neue Ansätze aus der Theorie und Praxis eines „Climate Change Agents“. Neben der sehr guten Leitung durch Herrn Dr. Rasmussen zeigten die Vertreter der Firma hanseWasser sehr anschaulich und ausführlich, mit welchen Mitteln und Ideen eine green transformation gelingen kann und wie die Widerstände auf dem Weg dorthin überwunden werden können. Am Ende des Seminars waren alle Teilnehmer schließlich angehalten, zwei konkrete Maßnahmen für die kurzfristige und langfristige Umsetzung in Ihrem Unternehmen festzuhalten. Vor allem die Idee, mit einem Klimaschutzprojekt auch andere Themen wie Unternehmens- und Arbeitskultur zu adressieren, ist äußerst interessant und wird von uns weiterverfolgt werden. Im Rahmen unseres jährlichen Kickoff-Meetings im Januar wird sich außerdem die Gelegenheit bieten, den internationalen Kollegen das Projekt green transformation ein wenig genauer vorzustellen.

02.12. 2014 – Lieferantenbewertung

Die ersten Lieferantenfragebögen zum Klimaschutz sind verschickt worden. Vorausgegangenen war eine umfangreiche Analyse unserer Lieferantendatenbank.

Über einen Workshop wurden die relevanten Lieferanten herausgefiltert und dazu passende Fragenbögen abgestimmt. Die Auswertung der beantworteten Bögen wird nun Eingang in unsere Lieferantenbewertung finden.

12.11.2014 – Auswertung Klimaschutzaktionstag

An unserem Hauptzähler konnte über einen 60 Tage-Vergleich (vorher – nachher) ermittelt werden, dass wir 12% weniger Strom verbraucht haben. Ein großer Erfolg, der ermutigend und ein Verdienst aller Mitarbeiter ist.

31.09.2014 – Carbon Footprint Abschluss-Workshop

Heute wurden die Ergebnisse vom Carbon Footprint Projekt in einem Abschlussmeeting präsentiert. Der Standort Bremen trägt überraschend wenig zum Treibhauseffekt bei - wenn die gesamte Kette von der Herstellung, über die Nutzung bis zur Entsorgung der Produkte betrachtet wird. Dennoch für uns kein Grund, hier nicht mit gutem Beispiel voran zugehen. Im nächsten Schritt sollen deswegen weitere standortbezogene Klimaschutz-Maßnahmen beschlossen werfen.

12.09.2014 – Klimaschutzaktionstag

Unser erster Klimaschutzaktionstag war ein Erfolg: Über Bürorundgänge und direkte Gespräche an den Arbeitsplätzen sind unsere Mitarbeiter von einer Klimaschutzagentur beraten worden. Begleitend dazu wurde ein Infopoint eingerichtet, an dem zusätzlich eine Beratung für energetische Verbesserungsmaßnahmen im Privathaushalt möglich war.
Alle Mitarbeiter konnten an einem Gewinnspiel teilnehmen und im direkt daran anschließenden Sommerfest eine LED-Birne gewinnen.

22.07.2014 - Netzwerktreffen der Modellunternehmen

Am 21. Juli fand ein Netzwerktreffen mit Vertretern der anderen Modellunternehmen und Vertretern der energiekonsens in Bremen statt.

Nach der Methode der „kollegialen Beratung“ tauschten wir uns zu dem Thema „Carbon Footprint“ aus; speziell wurde die Erfassung der Arbeitswege von Mitarbeitern diskutiert. Das Thema wurde zuvor von den Teilnehmern der Runde gemeinsam erarbeitet.

In einem sehr produktiven, aber entspannten Austausch konnten sich die Vertreter der Modellunternehmen zugleich in einem anderen Rahmen als der Klimaakademie kennenlernen, so dass daraus auch ein Austausch über das Projekt „green transformation“ hinaus entstehen kann. Das nächste Treffen ist bereits geplant.

18.07.2014 IGEL-Projekte Green Transformation

Insgesamt sind es jetzt mehrere Teilprojekte, die das Projekt Green-Transformation mit unterschiedlichem Umfang begleiten: LED-Beleuchtung, Carbon-Footprint, Erdgasauto, Ideenmanagement, Lieferantenbewertung / -befragung, Umweltlogo, Klimaschutzaktionstag, Erweiterung Management-Handbuch oder neue Fahrradständer sind Beispiele dafür. In einem gemeinsamen Projektmeeting konnten wir gestern intensiv darüber diskutieren und die nächsten Schritte planen.

04.07.2014 – Logo für Umweltprojekte

Um ein Unternehmen umweltfreundlicher aufzustellen, sind nicht nur Projekte wie Carbon Footprinting oder Revision der Lieferkette bedeutend, sondern auch die Art der Darstellung dieser Projekte.

Dafür erstellen wir zurzeit ein Logo, das künftig als Dachmarke die IGEL-Umweltprojekte repräsentieren soll.

Es soll bewusst schlicht und selbsterklärend sein, so dass seine Verwendbarkeit über Einzelprojekte hinausgehen kann; außerdem ist es international sowie für interne und externe Zwecke verwendbar.

Damit lässt sich nun auch optisch eine Verbindung zwischen einzelnen Maßnahmen herstellen.

03.06.2014 – Schienentransport aus Asien

Im Mai 2014 hat IGEL versuchsweise Komponenten von seinen asiatischen Zulieferern per Bahn auf die Reise nach Deutschland geschickt. Die Transeurasische Landbrücke zwischen Europa und China wird seit 2011 befahren, und ermöglicht eine erhebliche CO2-Ersparnis gegenüber dem Flugzeugtransport; verglichen mit dem Seeweg ist die Fracht zudem deutlich schneller in Deutschland.

Der Schienentransport bietet sich somit als umweltschonende Alternative an, wenn es mal schneller gehen muss als mit dem Schiff, aber nicht ganz so schnell wie mit dem Flugzeug.

23. 05. 2014 – Carbon Footprint

Mit einem wesentlich Baustein unserer green transformation wird es nun vorangehen: Der Vertrag zur Erstellung eines Company Carbon Footprint ist unterzeichnet. Dabei wollen wir nicht allein auf unser Gebäude schauen, sondern auch auf Transport- und Vertriebslogistik, Geschäftsreisen und den Fuhrpark.

Zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann auch unsere Produkte in die Ökobilanzierung aufgenommen werden – hier haben wir über unsere Fraunhofer Studien bereits eine gute Grundlage.

Die Bilanzierung unserer CO2-Emissionen kann natürlich nur die Grundlage dafür sein, unsere Klimabilanz zu verbessern. Auf Basis der Ergebnisse werden wir unsere Prozesse genau analysieren, um unsere Einsparpotentiale bestmöglich auszuschöpfen.

24.04.2014 - Mobilität im Unternehmen

Mobilität im Unternehmen – die Königsdisziplin im Klimaschutz. In einer globalisierten Weltwirtschaft hat dieser Faktor im Zusammenhang mit den dadurch notwendigen Geschäftsreisen einen hohen Stellenwert. Nicht alles lässt sich über Videokonferenzen besprechen, der persönliche Kontakt hat immer noch einen hohen Stellenwert. Stellschrauben im Klimaschutz sind deswegen eher in Geschäftsreisen zu sehen, die im inner-europäischen Raum oder Nahverkehr stattfinden. Auch der tägliche Weg zur und von der Arbeit bietet noch viel Potential für Klimaschutzmaßnahmen. Konkrete Lösungswege hier die Mitarbeiter für Alternativen zu sensibilisieren und notwendige Unterstützung und Anreize anzubieten, dieses wurde in einer Veranstaltung der Klimaakademie umfänglich vermittelt.

10.04.2014 – Beleuchtungscheck

Ein Beleuchtungscheck durch einen externen Berater hat viele Potentiale und Grenzen aufgezeigt. Dort wo eine hohe Brenndauer vorliegt und der Austausch von defekten Leuchtmittel aufwändig ist, kann sich der Austausch mit langlebigen LED-Leuchtmittel sehr gut rechnen. Als idealer Kandidat hat sich dafür die Beleuchtung im Lagerbereich gezeigt. Die Beleuchtung brennt über den ganzen Tag, erreicht nach dem Anschalten erst nach einer sehr langen Zeit die volle Leuchtkraft und lässt sich nur mit Aufwand wechseln, da der Tausch in 8 Meter Höhe stattfinden muss.

08.04.2014 Martin Schnatmeyer – Projekt Erdgasauto

Erdgasautos haben neben wirtschaftlichen Vorzügen auch Vorteile für den Klimaschutz: Werden die Vorketten von der Herstellung bis zur Verteilung sowie weitere klimarelevante Emissionen wie CH4 und N2O berücksichtigt, stehen sie, bezogen auf die CO2-Äquivalente, um 26% besser da als Dieselfahrzeuge. Aus diesem Grund hat IGEL bereits vor einiger Zeit 2 Erdgasfahrzeuge in die Fahrzeugflotte aufgenommen. Über deren Tankabrechnungen hat sich ein geringerer Verbrauch und somit Schadstoffausstoß bestätigt.

Die in der Praxis mäßige Reichweite pro Erdgastankfüllung und das mit ca. 900 Tankstellen in Deutschland noch etwas dünne Versorgungsnetz stehen dem als Nachteil gegenüber und müssen bei einer Umstellung berücksichtigt werden. Aufgrund der überwiegenden Vorteile sollen jedoch in Kürze weitere Erdgasfahrzeuge im IGEL-Fuhrpark folgen.

27.03.2014 Martin Schnatmeyer – Klimaschutz und soziale Verantwortung

Klimaschutz ist ein Beitrag zur sozialen Verantwortung, die Unternehmen in der Gesellschaft übernehmen. Dass dieses zunehmend ein Thema für öffentliche Beschaffer in Europa ist, wurde mir durch eine internationale Konferenz des Landmark Projects am 27.03.2014 in Bremen verdeutlicht. Als Beispiel für die Notwendigkeit von transparenten Lieferketten wurde dort auch die faire Beschaffung von Elektronikgeräten angesprochen. Ergebnisse aus den Workshops der Konferenz sollen deswegen in unserem neuen Lieferantenfragebogen eine Berücksichtigung finden.

18.03.2014 Martin Schnatmeyer–Infopoint Green Transformation

Dank einer Spende unserer Marketingabteilung (Prospektständer) und der Klimakonsens (Prospekte) konnten wir unseren Infopoint Green Transformation im Pausenraum realisieren. Neben unternehmensbezogenen Informationen finden sich dort auch Umweltinformationen, die sich im privaten Umfeld nutzen lassen (Energiespartipps für den Haushalt, Fahrradtouren usw.). Kolleginnen und Kollegen mit einem Smartphone können über einen QR-Code einen direkten Link zum Projekt aufrufen.

14.03.2014 Martin Schnatmeyer – Stromfresser finden!

In unserer Stadtbibliothek konnte ich eine Stromsparkiste für eine Woche leihen
(http://www.no-energy.de). Das Messgerät in der Box zeichnet sich unter anderem durch eine hohe Genauigkeit aus. Damit lassen sich Standby-Verluste genau ermitteln. Überraschungssieger war eine schaltbare Steckerleiste mit 0,1 W im eingeschalteten Zustand - ohne eingesteckte Verbraucher.